Irgendwie versteh ich nicht wie hier Entscheidungen getroffen werden. Dass ausserhalb der ÖVP nicht informiert wird ist ja nix neues. Auch wenn es das Arbeiten für Hollabrunn ungleich schwerer macht hält man es im Rathaus scheinbar nicht für nötig wichtige Informationen direkt an Stadt- und Gemeinderäte zu verteilen – vor allem wenn diese nicht schwarz sind.
Der Bahnhofsplatz wird jetzt auf einmal doch nicht umgebaut und die ganze bereits fertige Planung der Baustelle samt Umleitungen über Bord geschmissen. Um die Stronach Akademie hat sich keiner wirklich gekümmert, im Studentenheim fällt die Halle fast in sich zusammen und vom Umbau erfährt man auch nichts. Der Stadtsaalumbau ist mittlerweile ganz anders geplant als es dem Stadtrat vorgestellt wurde und die Finanzierung hat sich auch komplett umgekrempelt. Der „ach so wichtige“ Kanal im Friedhofswald wird immer noch nicht gebaut aber abgeholzt wurde schon mal.
Damit ist das erst im Dezember vorgelegte und nur von der ÖVP beschlossene Budget schon wieder Geschichte. Eine Pressekonferenz wird einberufen und natürlich nur ÖVP Angehörigen bekommen bescheid. Die Stadt hat den Sanierungsstatus nun offiziell verloren und nicht mal diese Information bekomme ich direkt. Unter diesen Umständen zu arbeiten ist anstrengend und ineffizient. Aber das haben die Herren von der Mehrheitspartei wahrscheinlich einkalkuliert.
Übrigens: Die Badhausgasse soll zur Baustelle werden und der Kanal soll erneuert werden. Obwohl ich für das Bad zuständig bin wurde ich bis heute nicht über Auswirkungen auf den Verkehr vor dem Bad informiert oder in irgend einer Weise miteinbeogen worden. In einem Betrieb nennt man so was Mobbing! In der ÖVP Politik ist das wahrscheinlich normal – Schade um Hollabrunn!
